Artikel über den Erlebnispausenhof in Kümmersbruck in Mittelbayerischer Zeitung

Auszug aus dem Artikel  „Für aktive Pausen ist gesorgt„,    Mittelbayerische, 09.10.2019

„Der neue Erlebnispausenhof an der Mittelschule Kümmersbruck bietet viele Möglichkeiten. Auch an Ruhezonen ist gedacht.

  • 1. Bürgermeister Roland Strehl (l.) übergab den Erlebnispausenhof in Anwesenheit vieler Mandatsträger offiziell seiner Bestimmung. Fotos: Klaus Högl
  • Auch ein Schachfeld ist vorhanden.

    Kümmersbruck.Ziemlich trist sah es bisher aus vor der Dreifachturnhalle in Richtung Gabelsberger Straße. Jetzt aber bietet ein moderner Erlebnispausenhof den Schülerinnen und Schülern ausreichend Platz zum Toben. Aber es gibt auch gemütliche Ecken, wo die Kinder und Jugendlichen quatschen und auch essen können. So stellt man sich einen Pausenhof heutzutage auch vor.

Notwendig war er allemal, darauf hat Bürgermeister Roland Strehl bei der Einweihung hingewiesen, als es um die Entstehungsgeschichte des neuen Erlebnispausenhofes ging. Denn durch die Ganztagsbetreuung sei der Aufenthalt in der Mittelschule für sechs Ganztagsklassen lang; da war ein Pausenhof mit viel sportlicher Betätigung erforderlich.

Apropos sportliche Betätigung: Verwaltung und Lehrerkollegium wollten da in Sachen Bewegung mit gutem Beispiel vorangehen und spielten vorher in der Dreifachturnhalle zweimal fünf Minuten gegeneinander. Die Schüler feuerten alle mächtig an.

Nach einem Jahr jedenfalls ist er nun fertig, der schmucke Erlebnispausenhof, der mit einem Zaun vom öffentlichen Weg getrennt ist. „Ziel erreicht“ hat Roland Strehl vor Gemeinderäten, Verwaltung, Rektor Florian Fuchs, Lehrerkollegium und den beteiligten Baufirmen verkünden können. Der evangelische Pfarrer Bernd Schindler und sein katholischer Amtskollege Wolfgang Bauer sprachen den kirchlichen Segen.

Schulleiter Florian Fuchs zeigte sich dankbar über diesen modernen Erlebnispausenhof. Er werde im Rahmen des Schulbetriebes auch gerne und häufig benutzt, sagte er. Landschaftsarchitekt David Neidl, zusammen mit Anke Martin zuständig für die Bauleitung, sprach von einer besonderen Freude, dass der moderne Erlebnispausenhof, bei dem auch das Grün der Landschaft und Bäume integriert ist, jetzt in Betrieb gegangen ist. Der Kernbereich der Anlage wurde mit 1630 Quadratmetern beziffert.

Die Kosten wurden zunächst auf rund 680 000 Euro geschätzt, dann auf 610 000 Euro reduziert – abzüglich 155 000 Euro Förderung, womit der gemeindliche Anteil 455 000 Euro beträgt. Normalerweise kann sich jetzt kein Schüler mehr langweilen in der Pause: Ein Mini-Fußballfeld, ein Streetball-Feld, Trampolin, Kletteranlage, Kettcar, Schach sind vorhanden, dazu natürlich Sitzgelegenheiten und Asphaltwege für Kettcars. (aeu)“

 

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