Artikel über Gestaltung Löschweiher Painten in Mittelbayerische

Auszug aus dem  Artikel  „Neuer Freizeitspaß am Löschweiher“,    Mittelbayerische, 15.11.2019″

Nach der Sanierung sollen die Paintner wieder gerne am Weiher verweilen.  Foto: Renate Beck
Nach der Sanierung sollen die Paintner wieder gerne am Weiher verweilen. Foto: Renate Beck

Viele Paintner haben in diesem Löschweiher einst schwimmen gelernt. In seinem derzeitigen Zustand will das aber keiner mehr. „Vielleicht schwimmt ja wieder einer da drinnen; so wie früher“ hofft Bürgermeister Michael Raßhofer nach der Vorstellung der Entwurfsplanung zur Sanierung des Löschweihers im Rahmen der Städtebauförderung. David Neidl von Neidl+Neidl Landschaftsarchitekten und Stadtplaner Partnerschaft mbB stellte den Gemeinderäten und zahlreichen Zuhörern den Erstentwurf dazu vor. Ziel ist es, den Weiher auszuräumen und ihn den Nutzungsansprüchen nach neu zu gestalten. Als Löschweiher soll er auch weiterhin genutzt werden.

Optisch aufwerten

Zur Staatsstraße hin denkt der Planer an Fitnessgeräte für Erwachsene und einen Spielbereich mit Geräten und Fallschutz für die Kinder. Abgeschirmt durch Bäume, Hecken und Hügel. An der Ecke zur Kelheimer Straße soll eine Pergola und Sitzfläche Jung und Alt zum Verweilen einladen. Über eine Badeplattform (Bild oben links) kann der Besucher zu Wasser gehen. Auch eine Fontäne könnte sich Neidl im neu gestalteten Löschweiher vorstellen.

Eine Flachwasserzone mit etwa 30 Zentimeter Tiefe soll auch künftig zum Eisstockschießen einladen. An anderer Stelle ist der Teich von der Wasseroberfläche bis zur unteren Lehmschicht einen guten Meter tief.

Bürgermeister Raßhofer bestätigte, dass der Baumbestand bleiben und sogar erweitert werden soll. Über die diskussionsreichen bestehenden Birken könne man mit dem Planer reden.

Für Diskussion im Gremium sorgte der Wasserzulauf des Löschweihers. „Er ist das Wichtigste und muss gewährleistet sein“ so Willi Dürr (SPD). „Sonst steht das Wasser“. Sehr schnell würde es dann wieder wie derzeit eine schlechte Qualität aufweisen.

Wasserzulauf wichtig

So wie bereits vor Jahren üblich, soll das Oberflächenwasser der angrenzenden Straßen in den Weiher fließen. Er soll weiterhin einen Überlauf und eine Rückstaumöglichkeit besitzen. Und – „Das Wasser läuft gefiltert in den Weiher“, sagte der Bürgermeister.

Ludwig Schweiker (CSU) fragte nach einem Zulauf bei zu wenig Regen. Planer Neidl sieht das nicht dramatisch: Der Weiher sei groß und verfüge über viel Wasser.

Für die vorgeschlagenen Abbruch-/Erdarbeiten, technischen Einbauten, den Wegebau, die Ausstattung und Pflanzung schätzt das Planungsbüro einen Kostenaufwand in Höhe von insgesamt 524 000 Euro. Ähnlich wie beim Marktplatz gibt es dabei laut Bürgermeister 60 Prozent auf die förderfähigen Kosten.

Mit der Anregung, die Flachwasserzone beim Kinderspielplatz und einen behindertengerechten Zugang zu planen, will das Gremium den Weg mit dem Planungsbüro weiter gehen. Der vorgestellte Plan wird demnächst den Paintner Bürgern und anschließend der Zuschussbehörde vorgelegt .

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