Artikel über Solarpark bei Mörlach

Auszug aus dem Artikel  „Zwei Megawatt aus dem Solarpark bei Mörlach“,    Donaukurier, 20.11.2019

„Ganz in der Nähe der Autobahnbrücke bei Mörlach, etwas versteckt im Gelände, entsteht gerade ein Solarpark, der bis Weihnachten fertiggestellt sein soll und der im kommenden Frühjahr in Betrieb gehen kann.

Am Pfostenrammer statt am Spaten: Über den Baubeginn für den Solarpark Mörlach freuen sich Andreas Klier (Geschäftsführer der Ingolstädter Firma Anumar), Grundstücksbesitzer Clemens Helbach, Bürgermeister Markus Mahl und Landrat Herbert Eckstein (von links).
Am Pfostenrammer statt am Spaten: Über den Baubeginn für den Solarpark Mörlach freuen sich Andreas Klier (Geschäftsführer der Ingolstädter Firma Anumar), Grundstücksbesitzer Clemens Helbach, Bürgermeister Markus Mahl und Landrat Herbert Eckstein (von links). Foto: Unterburger

Zum Spatenstich trafen sich sich nun die Investoren mit Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister Markus Mahl und Clemens Helbach aus Mörlach. Der Spaten blieb allerdings in der Scheune. Stattdessen durften Landrat und Bürgermeister per Knopfdruck das Gerät betätigen, das die verzinkten Pfosten, an denen die Solarzellen befestigt werden, zweieinhalb Meter tief in den Boden einrammt. Später wird noch ein Zaun um den Solarpark angelegt. Damit Kleintiere durch den Zaun schlüpfen können, ist dieser im unteren Bereich einen Spalt weit offen.

„Ich habe die Fläche von der Bahn erworben und bisher landwirtschaftlich genutzt“, berichtete der Grundstücksbesitzer und Landwirt Clemens Helbach. „Es handelt sich um eine ehemalige Deponiefläche, die von mir mit Gras angesät wurde.“ Der Standort eigne sich gut für einen Solarpark, dieser sei auch nirgendwo einsehbar. „Wir versiegeln nichts und man kann die Fläche auch wieder zurückbauen“, sagte Helbach. Gebaut wird der Solarpark von einer Ingolstädter Firma. „Betreiben wollen wir ihn gemeinsam“, sagte Helbach, der die schnelle Genehmigung lobte. „Es hat alles gepasst“, entgegnete Bürgermeister Markus Mahl, „im Stadtrat gab es keine Probleme.“ Zumal es auch nicht die erste größere Photovoltaikanlage in Hilpoltstein sei. Erst vor zwei Monaten wurde die Anlage neben der A9 zwischen Grauwinkl, Jahrsdorf und Pierheim der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen weiteren Solarpark gibt es bei Mindorf.

Solche Anlagen müssten in die Landschaft passen und dies sei beim Solarpark Mörlach der Fall, so Mahl. „Hier stört es niemanden“, erklärte der Bürgermeister. Mit den Solarparks und den beiden Windrädern könne inzwischen ganz Hilpoltstein mit Strom aus regenerativen Energiequellen versorgt werden. Und auf diesem Weg wolle man auch weitermachen.

Auch Landrat Herbert Eckstein äußerte sich zufrieden über den entstehenden Solarpark bei Mörlach. Seinen Worten zufolge gibt es im Landkreis inzwischen mehr als ein Dutzend größerer Photovoltaikanlagen. Wegen der großen Nachfrage würden die eingespeisten Strommengen steigen, so der Landrat. Diese Entwicklung bezeichnete er als positiv.

Andreas Klier, Geschäftsführer der Ingolstädter Firma Anumar, gab abschließend einige technische Daten des Solarparks bei Mörlach bekannt. So betrage die Kraftwerksleistung etwa 2,04 MW. 6366 Module und 26 Wechselrichter würden aufgestellt. Die Investitionskosten beliefen sich auf rund 1600000 Euro. Mehr als 540 Haushalte könnten damit mit Strom versorgt werden und etwa 1600 Tonnen pro Jahr könnten an Kohlendioxid-Emmissionen vermieden werden. Geplant sei auch eine Kooperation mit örtlichen Imkern. Und im Frühjahr, wenn die Anlage in Betrieb gehe, wolle man einen Tag des offenen Solarparks veranstalten.“

Wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Bauleitplan an diesem Projekt mitwirken durften!

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